Definition
CFS-Chronic-Fatique-Syndrom oder das chronische Erschöpfungssyndrom wurde lange Zeit unter den Depressionsformen geführt. Heute ist die Krankheit, die vor allem Menschen zwischen 20-40 Jahren betrifft und bei Frauen öftes auftaucht als bei Männern, als eigenständiges Krankheitsbild etabliert. In schlimmen Fällen kann es für die Betroffenen zu Behinderungen bei der Arbeit und Privatleben kommen.
Ursache
Die Ursachen sind noch nicht abschließend erforscht. Erbliche Veranlagungen, Infektionen und Umwelteinflüsse, wie Stress können die Krankheit auslösen. Meistens sind es mehrere Faktoren, die als Auslöser zusammen wirken.
Symptome
Die Betroffenen leiden oft an Müdigkeit, Konzentrationsschwächen, grippeartigen Beschwerden und Schmerzen, Kopfschmerzen, Muskelschwäche und Schlafstörungen.
Diagnose
Das chronische Erschöpfungssyndrom ist nur in einem ärztlichen Fachgespräch zur Krankheitsgeschichte und den Beschwerden von anderen möglichen psychischen und physischen Erkrankungen abzugrenzen. In vielen Fällen ist es ratsam sowohl den Hausarzt als auch einen Psychotherapeuten zu konsolidieren.
Therapie
Es gibt unterschiedliche Therapieansätze. Meist setzt die Therapie bei der Behandlung der Symptome an. Eine individuelle gestaltete Psychotherapie kann erfolgversprechend sein. Alternative pflanzliche oder homöopathische Heilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel können in die Behandlung einfließen, sind aber oft nicht in ihrer Wirkungsweise durch klinische Studien belegt.
Prävention
Eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und ein gesunder Lebenswandel unterstützen vielfältig unser Immunsystem. Treten die o.g. Symptome regelmäßig auf, sollte auf jeden Fall nach den Ursachen geforscht werden und der Gang zum Arzt führen.
