Effektives Werbemanagement mit Openads
Mein letzter Gastpost auf der Openads-Webseite hat mir gleich mehrere Consulting-Anfragen einbrachte und mir wurde wiederholt die Frage gestellt “Wie setze ich als Publisher Openads nun eigentlich effektiv ein?”. Ich habe mich entschieden das Ganze hier nun etwas ausführlicher zu beleuchten. Alle Bezeichnungen innerhalb von Openads sind englisch, da dieser Post auch noch übersetzt wird und dies die Sache beschleunigt. Im Wesentlichen geht es beim Thema “Effektives Werbemanagement mit Openads” um folgende Fragen:
1. Was lege ich an Zonen an um später meine Kampagnen gezielt ausliefern zu können?
Das Grundproblem der meisten Webmaster ist das Kampagnen später so geschaltet werden sollen, dass diese nur in Teilbereichen der Webseite aktiv sind oder nur für gewisse Nutzergruppen sichtbar sind. Erreicht werden kann dies mit Openads indem man entweder mehrere Zonen anlegt und diese nach Bedarf einbindet oder aber indem man die Zusatzinformationen dem Adserver zugänglich macht und diese dann auf Kampagnenebene benutzt. Im ersten Fall liegt die Auslieferungslogik in der Programmierung der Webseite im zweiten Fall beim Adserver. Wir entscheiden uns also für den zweiten Fall denn wir müssen ja nicht Dinge selbst implementieren die der Adserver schon kann. Für jede Anzeigenposition unserer Webseite brauchen wir also genau eine Zone (Bsp.: Leaderboard Header 728×90), mehrere Zonen legen wir nur an wenn wir eine andere Anzeigenposition haben und diese später auch zur Zielgruppenausrichtung verwenden möchten (Bsp.: Rectangle 300×250 Menü links; Rectangle 300×250 Menü rechts).
2. Welche Invocation-Codes nutze ich und wie mache ich Zusatzinformationen in Openads verfügbar?
Es gibt in Openads Invocation Codes auf Zonen- und Publisher-Ebene. Wir werden die für unsere Zwecke effizienteren Publisher-Codes verwenden. Diese finden sich nachdem man einen Publisher angeklickt hat im Reiter “Invocation Code” und bestehen aus einem Javascript-Block der im Head der Seite platziert ist, einem Block der die Variable OA_Channel setzt und jeweils einem Block für jede Zone dieses Publishers. Es bietet sich an den Block der die eigentlichen Invocation-Tags in die Webseite schreibt in eine externe Datei (mmm.js) auszulagern und auf diese dann im Kopf der Seite zu verweisen. Für die einzelnen Werbeflächen reicht es nun aus die Blöcke an den passenden Stellen in die Applikation einzubinden. Den OA_Channel-Block setzen wir ebenfalls im Kopf der Seite und füllen diesen nun mit Zusatzinformationen die wir dann später in Openads zur Verfügung haben (Bsp.: var OA_channel = ‘url=/de/blog/;category=3;user=anonymous;gender=male’;).
3. Wie bereite ich die eingelieferten Zusatzinformationen in Openads auf?
Um unsere Zusatzinformationen nun in Openads nutzen zu können wechseln wir nun vom Reiter “Invocation Code” auf “Channel Overview” und legen dort einen Channel an (Bsp.: männliche Benutzer). Nun fügen wir bei den “Delivery options” “Site-Source” als “Delivery Limitation” hinzu, wählen “Contains” und tippen “gender=male” und speichern. Auf diese Weise legen wir im Adserver Channels an die uns später eine schnelle Zielgruppenausrichtung ermöglichen.
4. Wie lege ich jetzt eine Kampagne an welche meine Zielgruppenausrichtungen nutzt?
Delivery-Limitations sind bei Openads leider bisher nur auf Bannerebene möglich. Zunächst wird also ein Advertiser, eine Kampagne und ein Banner angelegt. Dann kann unter “Delivery-Options” durch die Auswahl von “Site - Channels” die Auswahl der Channels vorgenommen werden. Zu beachten ist hierbei, dass die Channels eines Publishers im Auswahlmenü nur erscheinen, wenn das Banner oder die Kampagne bereits zu einer Zone des Publishers gelinkt ist. Hat man viele Banner in einer Kampagne so bietet es sich an die Funktion “Apply limitations to” links im Menü zu benutzen um diese zu kopieren. Die Funktion erscheint im “Delivery-Options” Tab eines Banners mit Limitations.
