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Kaum Interesse an AGB und Datenschutzbestimmungen

Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses werden heute bei fast allen großen Webseiten statistische Daten gesammelt und ausgewertet. In der Regel geht es dabei darum eine Webseite benutzerfreundlicher zu machen oder Anmelde- und Verkaufszahlen zu steigern. Bei einer solchen Auswertung sind wir nun auf ein für uns erschreckendes Verhalten bei unseren Benutzern aufmerksam geworden. Nur 14% unserer Benutzer haben vor der Registrierung die AGB betrachtet, die Datenschutzbestimmungen wurden sogar nur von 0,3% der Benutzer angeschaut. Angesichts der Tatsache, dass die durchschnittliche Verweildauer auf der AGB-Seite bei gerademal 1:17 Minuten lag, kann von “gelesen” noch nicht einmal gesprochen werden. Da sich im Auswertungszeitraum mehrere tausend Besucher auf unserer Seite registriert haben und den AGB und Datenschutzbedingungen bei der Registrierung explizit zugestimmt werden muss, stellen sich für uns zwei Fragen:

  1. Warum interessiert sich niemand für AGB und Datenschutzbestimmungen?
  2. Was können wir als Seitenbetreiber im Rahmen des Registrierungsprozesses noch tun, um mehr Benutzer für diese Themen zu sensibilisieren?

Da AGB und Datenschutzbestimmungen die Nutzung und den Betrieb der Seite maßgeblich prägen und regeln, halten wir es für äußerst wichtig, dass diese vom Benutzer gelesen werden. Wir freuen uns auf einen Dialog zu diesem Thema und hoffen auf viele Meinungen und Anregungen um unsere Seite weiter verbessern zu können.

Aktualisiert am 15. Dezember 2007
Kategorie Allgemeines

5 Kommentare

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  1. Kommentar von der-Heiko:

    Das hat was damit zu tun, dass die Leute eine äusserst beratungsresistente Abneigung gegen “Lesen” als solches entwickelt haben.

    Selbst bei Produktverkaufs Seiten (shop). Was besser zieht, das sind 1-2 hole Phrasen und ein Link in den Warenkorb.

    Dasselbe Produkt ausgiebig vorgestellt und erklärt (viel Text) nimmt der User nicht an und surft weiter.

    Nicht umsonst ist es zum Teil schon so pervertiert, dass Preisvergleiche schon gar keinen Text mehr liefern sondern nurnoch ein Produktbild und dann ein Kauflink…

    Grüssle Heiko
    p.s. Wenn die Leute “Lesen” könnten, dann würde es einige Webseiten gar nicht geben a la die Dialerseiten seinerzeit oder heute die SEDO Parkingseiten e.t.c.

    16. Dezember 2007 @ 21:00
  2. Pingback von 24/7 - Der Wochenrückblick (KW 50/07) » Allgemein » sumaphil.de:

    […] kam dem sicherlich die Tatsache, daß sich offensichtlich nur etwa 14% der User vor einem Rechtsgeschäft die AGBs durchlesen, gerade einmal 0,3% die […]

    17. Dezember 2007 @ 03:24
  3. Kommentar von tba:

    Ich denke mal, daß hat etwas mit der Länge der AGB zu tun. Diese sind sehr lang und die wenigsten werden Lust haben diese zu lesen. Da die meisten AGB dann auch noch in einem Juristendeutsch verfasst sind ist die Hürde diese zu lesen dann gleich noch höher. Die Datenschutzbestimmungen sind hier im Verhältnis recht kurz aber die meißten werden sich sagen: ob ich diese jetzt lese oder nicht ändern wird sich eh nichts.
    Mein Vorschlag: In der Kürze liegt die Würze.

    19. Dezember 2007 @ 14:53
  4. Kommentar von Cordula Ungruh:

    Die AGB sind auch auf Papier schon kaum zu lesen, auf dem Bildschirm ist das dann noch schlechter.
    Ein Weg zur Erleichterung wäre, die wichtigen Aussagen mit einer Art Icon zu verbinden, die dann leichter wieder zu erkennen wären. Also eine Art Kurzform der AGB für das Web.

    4. Februar 2008 @ 17:23
  5. Pingback von Google will für Adsense Datenschutzerklärungen | Alinki.com (de) Blog:

    […] setzen und lesen und darüber informieren wie man diese managen kann. Wofür der Aufwand wenn das Thema Datenschutz doch eh fast keinen interessiert? Für alle die jetzt Arbeit mit der Umstellung haben hier mal der […]

    4. März 2008 @ 13:37

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