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Die Idee hinter Alinki

Nachdem Alinki ziemlich genau vor sechs Monaten offiziell online ging, wurde in diversen Blogs ausführlich über Alinki berichtet. Gerald Steffens, Alexander Sczakiel und Malte Landwehr führten mit mir lange Interviews und setzten sich mit der neuen Seite auseinander. Die Essenz dieser Interviews und damit die Idee die hinter Alinki steckt möchte ich an dieser Stelle nochmal darlegen:

Technisch gesehen ist Alinki eine Mischung aus Webkatalog und Artikelverzeichnis wobei jede der Verzeichniskategorien mit thematisch passenden Texten ergänzt wird. Während die Katalogeinträge von Benutzern eingesendet und dann geprüft werden, werden alle Texte von ausgewählten Redakteuren geschrieben. Das Ziel ist es den Besuchern der Seite allgemeine und unabhängige Informationen anzubieten und darüber hinaus weiterführende Links in Form von qualitätsgeprüften Einträgen zu liefern. Für die Webseitenbetreiber und Werbekunden generieren wir zeitgleich relevante und hochwertige Besucherströme.

Der große Unterschied zu den meisten anderen Katalogen und Artikelsammlungen ist, dass Alinki qualitativ hochwertige Inhalte mit komerziellen Interessen verbindet und für Nutzer und Werbetreibende gleichermaßen einen Mehrwert schafft. Ich bin davon überzeugt, dass weder Mashup-Seiten (also Seiten welche die Inhalte aus einer Vielzahl von Quellen mehr oder weniger willkürlich zusammenwürfeln) noch Seiten deren Selbstzweck in der Generierung von Werbetraffic liegt auf Dauer eine Chance im Verdrängungswettbewerb Internet haben und langfristig dazu in der Lage sind Besucher zu generieren. Seit Jahren arbeiten die großen Suchmaschinenbetreiber daran die Qualität Ihrer Suchergebnisse zu verbessern und letztendlich qualitativen Inhalt zu erkennen. Wegen seiner marktbeherschenden Stellung und der hohen Verbreitung seiner Produkte (Google Toolbar, Google Analytics, Google Adsense) kann gerade Google bei dieser Arbeit auf eine riesige Menge statistischer Daten (Verweildauer, Klickraten, Seitenaufrufe pro Besucher, Konversionsraten) zugreifen, diese auswerten und analysieren und letztendlich einfließen lassen.

Denkbar ist, dass Webseiten zunächst von Benutzern bewertet und eingestuft werden und man dann auf Basis dieser erhobenen sowie der automatisiert gespeicherten Daten für jegliche Webseiten eine automatisierte Aussage über die Qualität der Seite machen kann. Es ist zu erwarten, dass Seiten die mit einem hohen redaktionellen Aufwand erstellt wurden dann bei gewissen Kriterien besser abschneiden als andere Seiten. Faktoren für eine solche Einschätzung könnten bei reinen Textseiten z. B. der Quotient aus Aufenthaltsdauer und der Gesamtzahl der Zeichen des Inhalts sein, sofern man die Annahme zugrunde legt, dass ein Benutzer seine Aufenthaltszeit dazu benutzt den kompletten für Ihn relevanten Inhalt zu erfassen.

Unser Konzept ist es daher qualitativ hochwertigen Inhalt zu schaffen, diesen zu strukturieren, zu kategorisieren und damit für Besucher und Werbetreibende nutzbar zu machen.

Aktualisiert am 18. Oktober 2007
Kategorie Allgemeines

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