Wirtschaft und Finanzen
Das Wirtschaftsleben hat sich in den letzten Jahrzehnten maßgebend verändert. War das Wirtschaftsleben in den letzten Jahrhunderten meist regional begrenzt, so leben wir heute in einer Zeit der globalen Wirtschafts- und Finanzmärkte. Jede Epoche hat ihre eigene Wirtschaftstheorie. Nationale Wirtschaftsordnungen sind zunehmend nicht mehr abzugrenzen. Unsere Wirtschaft ist heute stark geprägt von der amerikanischen Wirtschaftsordnung mit dem Gedanken des freien Handels. Seit der Einführung des Euro und des freien Grenzverkehrs ist Europa auch wirtschaftlich stärker zusammengewachsen. Der Euro ist heute neben dem Dollar die maßgebende Währung. Die nationale Wirtschaftspolitik ist noch immer stark geprägt von der Politik. Die Politik gibt die Rahmenbedingungen für das Wirtschaftsleben vor. Die Wirtschaft bestimmt aber auch unser soziales und kulturelles Leben. Mit der Weiterentwicklung der globalen Wirtschaft hat sich auch das internationale Zusammenleben der Menschen verändert. Wirtschaftliche Entwicklungen stellen auch immer große Herausforderungen an die Gesellschaft dar.
Die großen Börsen in New-York, London, Frankfurt oder Tokio bestimmen den weltweiten Handel und die Weltwirtschaft. Im globalen Finanzmarkt gibt es keine realen Staatsgrenzen mehr. Jede Finanzbewegung hat komplexe Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben. Mit der Informationsgesellschaft veränderte sich das globale Wirtschaftsleben nachhaltig. Trotz allem bestimmen nationale Abgaben und Steuern unser Wirtschaftsleben. Der nationalen und internationalen Finanzpolitik kommt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaft zu. Nach dem politischen und wirtschaftlichen Union Europas und der Wiedervereinigung Deutschlands liegen die wirtschaftlichen Herausforderungen nun im Wettstreit mit den neuen östlichen Wirtschaftsmärkten wie China. In den letzten Jahrzehnten fanden immer mehr Menschen gefallen am freien Handel, zum Beispiel mit Aktien.
