Herz- und Kreislauferkrankungen

Herz-Kreislauferkrankungen können durch den Alltag erworben sein oder auch angeboren zu chronischen Erkrankungen führen. Unter dem Begriff werden alle Krankheiten erfasst, die mit dem Herz und den Gefäßerkrankungen zusammen einhergehen. Viele zivilisatorische Krankheitsbilder entstehen durch falsche Ernährung, Stress, Nikotin, Alkohol und mangelnder Bewegung. Herz-Kreislauferkrankungen sind die Nummer Eins bei den Todesfällen in Deutschland. Von den Erkrankungen sind vor allem Menschen im Rentenalter betroffen, besonders Frauen erleiden viele Herz-Kreislauferkrankungen. Zu diesen Erkrankungen gehören im Alter vor allem Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Alleine an Herzinfarkten sterben jährlich in Deutschland über 60.000 Menschen. Vor allem Bluthochdruck ist zu einer Volkskrankheit geworden. Bluthochdruck kann beschwerdefreie über Jahre und Jahrzehnte sein und führt bei akuten Symptomen zu Erkrankungen des Herzens, der Blutgefäße oder Nieren. Vor allem auch akute Erkrankungen des Gehirns werden durch den Bluthochdruck ausgelöst. Heute gehören Messungen zum Blutdruck beim Arzt zu den Standartuntersuchungen, um früh gegen den Bluthochdruck vorgehen zu können. Bluthochdruck in Verbindung mit anderen schädlichen Stoffen, wie Rauchen und Alkohol, lässt Durchblutungsstörungen entstehen, die oft zuerst an den Beinen auftreten. Verantwortlich für die Durchblutungsstörungen kann auch Diabetes mellitus sein, eine chronische Stoffwechselerkrankung, die mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Gefährlich kann auch niedriger Blutdruck sein, der oft zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Schwindel führen kann. Gefährlich sind vor allem die Stürze, die bei Ohnmachtsanfällen auftreten. Man sollte auch hier immer ein Blutdruckcheck beim Arzt machen.

Auch Thrombosen, die die Blutgefäße verschließen oder in ihnen wandern, sind Herz-Kreislauferkrankungen, die sehr oft bei Menschen auftreten, die sitzende Tätigkeiten vollrichten. Auch Menschen mit Übergewicht, die sich sehr wenig bewegen, leiden oft an den Thrombosen. Auch können bestimmte Medikamente oder Infektionen die Thrombosen begünstigen. Der Verschluss von Blutgefäßen im Gehirn oder Hirnblutungen führen oft zu dem gefürchteten Schlaganfall. Vor allem auch das Rauchen und die Anti-Baby-Pille unterstützen die Gefahr an Schlaganfällen zu erkranken. Oft gibt es Vorboten, die mit Schwindel, Kopfschmerzen oder neurologischen Vorfällen einhergehen und bei Verdacht beim Arzt diagnostiziert werden müssen. Besonders sollte man im Sommer darauf achten, dass der Kopf bedeckt ist, damit es zu keinem Hitzeschlag oder Sonnenstich kommt, der die Hirnhäute schädigen kann und zu schweren Komplikationen führen. Angina Pectoris ist eine Herz-Kreislauferkrankung, die besonders bei körperlichen Überbelastungen auftreten kann, die einhergehen mit einem erhöhten Sauerstoffbedarf. Oft leiden die Betroffenen an starken Schmerzen in der Brust und können kaum mehr richtig Luftholen. Da die Schmerzen nach eine paar Minuten wieder abklingen, neben viele Menschen die Symptome nicht ernst genug. Man sollte aber immer in diesen Fällen einen Arzt rufen, da die Gefahr auf einen Herzinfarkt vorliegen kann.

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