Halsschmerzen
Halsschmerzen, verbunden mit Schluckbeschwerden oder auch heiserer Stimme, sind Symptome, die vor allem in den kälteren Jahreszeiten vielen Menschen zu schaffen machen. Halsschmerzen gehört zu den Symptomen, die vor allem bei Virusinfektionen, in Verbindung mit Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder Fieber auftauchen. Häufig sind die Halsschmerzen auch Vorboten für schwere Erkältungskrankheiten oder körperlichen Überbelastungen. Akute entzündliche Krankheitsbilder wie Mandelentzündungen (Tonsillitis) können sich in kratzenden Halsbeschwerden und Schluckbeschwerden ausdrücken. Zu den Virentypen, die besonders auch bei Symptomen wie Halsschmerzen ursächlich sein können, gehören zum Beispiel: Herpesviren, Influenza-Viren oder auch Erreger wie Rhinoviren, die für Erkältungen mit Schnupfen häufig verantwortlich sind. Viren wie Rhinoviren werden meistens durch Tröpfcheninfektionen durch das Husten oder Niesen übertragen und heilen häufig ohne Komplikationen bei Infektionen ab. Anhand der typischen Inkubationszeit kann man unter anderem die Virenart unterscheiden. Erkältungen und Schnupfen durch Rhinoviren zeigen sich häufig nach einem halben Tag nach der Übertragung. Ähnlich schnell zeigen sich auch die Infektionen bei den bekannten Grippeviren, den Influenzaviren A und B. Die Infektion mit Influenzaviren geht mit hohem Fieber, kratzenden Halsschmerzen, trockenem Husten oder Schüttelfrost einher. Halsschmerzen, die sich durch Mundfäule als Symptom äußern, sind bekannt bei Erkrankungen durch Herpesviren des Typs "Herpes simplex Typ 1". Man erkennt die spezifische Viruserkrankung mit Herpesviren meist an auch an den Zahnfleischentzündungen, die auch schmerzhaft sein können und den Halslymphknotenschwellungen. Lymphknotenschwellungen sind häufig typische Zeichen für Infektionen, können aber auch bösartiger Natur sein und sollten beim Arzt näher untersucht werden.
Zum Arzt sollte man auch gehen, wenn die Halsschmerzen mit anderen Symptomen wie Fieber in den drauf folgenden drei Tagen auftreten. Bei der Therapie spielt die Heilung der Grunderkrankungen die zentrale Rolle. Bei schweren Infektionskrankheiten werden heute spezifische Antibiotika eingesetzt. In leichten Fällen von Halsschmerzen sollte man vor allem viel Trinken, zum Beispiel Salbei- oder Kräutertee. Man kann in leichten Fällen zur Linderung der Symptome auch nur mit lauwarmem Wasser gurgeln oder lauwarme Halswickel anwenden. Haben Kinder starke Halsschmerzen sollte man immer einen Arzt aufsuchen, um mögliche schwere Kindererkrankungen wie Infektionen genauer diagnostizieren zu lassen. Ein Zeichen für Erwachsene zum Arzt gehen, ist zum Beispiel die starke Anschwellung der Lymphknoten oder auch die Unfähigkeit den Mund weiter zu öffnen. Mandelentzündungen, die durch spezifische bakterielle Erreger wie Streptokokken ausgelöst werden, sollten immer vom Arzt durch Medikamente behandelt werden, um mögliche schwere Krankheitsbilder im Frühstadium entgegenzuwirken. Bakterielle Infektionen, die sich durch Mandelentzündungen zeigen, können zum Beispiel sich auf die Gelenke auswirken und chronische Organerkrankungen, zum Beispiel des Herzens, initiieren.
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