Herzrasen

Herzrasen gehört zu den unangenehmen akuten Symptomen, die viele Menschen ängstigen und in Panik versetzen. Hinter dem Herzrasen können viele akute und chronische Formen von Herzschädigungen stehen. Oftmals tritt das Herzrasen auf Grund von psychischen Spannungszuständen auf, zum Beispiel bei Stress oder Angstzuständen. In vielen Fällen sind aber einfache stoffliche Prozesse für das Herzrasen verantwortlich. Vor allem Café, in Verbindung mit dem Rauchen, führt zu akuten Herzaktivitätsstörungen. Viele Menschen trinken viel Café und rauchen Zigaretten, da sie das Gefühl haben müssen aktiv und leistungsfähig zu sein. Herzrasen kann man nach dem starken Cafékonsum zum Beispiel bekämpfen, indem man eiskaltes Wasser trinkt, was in komplexen Wirkungsweisen die Herztätigkeit etwas senkt. Eine Lösung ist dies langfristig aber nicht. Auch der starke Konsum von Alkohol führt zu erhöhten Blutdruck und einem rasenden Puls, vor allem bei Entzugserscheinungen nach einer durchfeierten Nacht. Herzrasen, Herzflattern, Herzpoltern und andere subjektive Empfindungen der gesteigerten Herztätigkeiten gehen oft mit Schwindel einher, vor allem wenn die Herztätigkeit sich kurzfristig absenkt. Meist haben die Betroffenen ein Druckgefühl hinter dem Brustbein, was auf die Herzschmerzen schließen lässt. Herzrasen, das nicht auf ungesunde Ernährungs- und Konsumverhaltensweisen akut zurückzuführen ist, kann auch durch chronische Schädigungen des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen sein. Viele Menschen haben zum Beispiel Probleme mit Herzrhythmusstörungen. Die Herzrhythmusstörungen können auch bei gesunden Menschen unter bestimmten Umständen wie psychischen Stress auftreten. Organische Erkrankungen bei Herzrhythmusstörungen können zum Beispiel durch Durchblutungsstörungen oder Herzmuskel- und Herzklappenerkrankungen ausgelöst werden. Auch können Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktionen zu den Herzrhythmusstörungen führen. Menschen mit Bluthochdruck sind tendenziell häufig von Herzerkrankungen betroffen, die sich auch durch das Herzrasen zeigen.

Vorhofflimmern kommen, was zu den Herzrhythmuserkrankungen gezählt wird. Herzrasen kann auch auf Grund von Blutarmut krankhaft auftreten. Oft kommt das Herzrasen auf Grund von psychischen Erkrankungen wie Angststörungen vor. Angst- und Panikreaktionen wirken sich bekannter weise auf die Herzfrequenz aus. Viele Menschen leiden auch unter Phobien, die zwar für andere Menschen unproblematisch sind, aber für die Betroffenen starke psychosomatische Belastungen darstellen. Phobien sind zum Beispiel bekannt bei Menschen, die nicht in engen und geschlossenen Räumen sein können oder auch panische Angst vor Menschenmassen haben. Hier können Entspannungstherapien und Psychotherapien helfen, besser mit den Alltagssituationen umzugehen. Grundsätzlich sollte man im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen auch leichte Symptome wie Herzrasen genau untersuchen lassen und ein EKG erstellen lassen. Heute gehören Herzerkrankungen zu den Volkskrankheiten, die viele Ursachen haben und immer abgeklärt werden sollten, bevor sich schwere Herzkrankheiten wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle einstellen.

Zu den heutigen Vorsorgeuntersuchungen gehören Diagnoseverfahren wie das Elektrokardiogramm (EKG), das Belastungs-EKG, umfassende organische Ultraschalluntersuchungen, Blutproben oder Harnuntersuchungen. Ultraschalluntersuchungen des Herzens (Echokardiographie) können je nach Befund sinnvoll sein, um erste Erkenntnisse über die Organsituation, insbesondere in Bezug auch auf die Arterienverkalkungen, zu bekommen. Die Vorsorgeuntersuchungen sollten auch einen Einblick auf die Ernährungs- und Konsumgewohnheiten zulassen, die man eigenverantwortlich ändern kann, um die körperliche Gesamtsituation zu verbessern.

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