Edelrose

Die Edelrose braucht für Wachstum und Entwicklung gleichermaßen ein erfahrenes Händchen. Bei Rosenfreunden ist sie bekannt als sehr pflegebedürftige und ebenso besonders sensible Pflanze. Hält man jedoch in Bezug auf die Edelrose einige Grundregeln ein, entwickelt sich diese in einem jeden Garten zur Augenweide und besticht durch intensive Blütenfarben.

Die Edelrose konnte sich erst in den vergangenen Jahren in Mitteleuropa als Pflanze für den Garten durchsetzen. Heute ist sie als solche jedoch kaum mehr wegzudenken. Im Vergleich zu anderen Rosen, wie zum Beispiel der Strauchrose oder auch der Buschrose, benötigt die Edelrose ungemein viel Pflege. Dies zeigt sich bereits bei dem Beschneiden der Pflanze. Das Beschneiden ist zum einen mit zahlreichen Besonderheiten verbunden und zum anderen nimmt es ein sehr großes Zeitfenster in Anspruch. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass man ausreichend Geduld und auch Geschick mitbringt. Das Beschneiden Edelrose ist jedoch von unschätzbarem Wert, da es sich hierbei um die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung und die Blütezeit dieser Rosenart handelt. Des weiteren entstehen durch das Zurückschneiden der Edelrose kleine Büsche mit zahlreichen verschiedenen Blüten. Die Edelrosen verfügen bei der richtigen Pflege über eine sehr lange Lebensdauer und entwickeln sich zudem recht langsam. Der Rosenschnitt erlangt in Hinblick auf eine mögliche Züchtung noch eine wesentlich größere Bedeutung und so sollte hierauf auch Wert gelegt werden. Das Beschneiden der Edelrose sollte in den Wochen zwischen dem Winter und dem Frühlingsanfang durchgeführt werden. Sobald man die ersten Triebe an der Edelrose beobachten kann, kann diese auch beschnitten werden. Alle Triebe sollten mit dem passenden Werkzeug auf eine Länge von 35 cm gekürzt werden.

Die Zeit nach dem Winter sollte zudem genutzt werden, um den Zustand der Edelrose zu überprüfen. So kann man problemlos erkennen, welche Äste erfroren oder auch durch den Winter beschädigt sind. Aber auch während der Winterwoche sollte man die Edelrose nicht vollkommen unbeaufsichtigt lassen. So sollten regelmäßig abgestorbene und ebenso auch trockene Äste entfernt werden. Wird dies regelmäßig durchgeführt, kann man mit wenigen Arbeitsschritten ein gesundes und ebenso auch buschiges Wachstum der Edelrose anregen. Einzelne entscheiden sich bereits vor den Wintermonaten für das Beschneiden der Edelrose. In diesem Fall sollten die Äste jedoch mit Blumenerde abgedeckt werden. Auf diese Art und Weise werden die sensiblen Stellen nicht durch den Frost angegriffen und können sich im nächsten Frühjahr erfolgreich entwickeln. Auch wenn die Edelrose sehr pflegeintensiv ist, sollte man beim Düngen auf die Intensität achten. So ist ein häufiges Düngen meist nicht von Nöten. Für die Edelrose bietet sich zudem spezieller Rosendünger an. Bei der Dauer und der Häufigkeit sollte darauf geachtet werden, dass zweimal im Jahr ein Richtwert für die Edelrose ist. Unter anderem sollte man die Pflanze im Frühjahr und dann zur Mitte eines Jahres düngen. Aber hier muss darauf geachtet werden, dass man der Edelrose nicht zu viel Dünger verabreicht.

Aufgrund der steigenden Beliebtheit der Edelrose konzentrierte man sich in den vergangenen Jahren auf zahlreiche verschiedene Züchtungen. Heute nehmen diese auf dem Markt eine besondere Position ein. Unterschiede zwischen den einzelnen Züchtungen der Edelrose lassen sich in erster Linie in Hinblick auf die Farben der Blüte erkennen. Aber auch Größe und Art unterscheiden sich meist sehr deutlich voneinander. Die Edelrose eignet sich deutschlandweit für nahezu jeden Garten. Jedoch sollte bei dem Standort auf einige Besonderheiten geachtet werden. Aufgrund der großen und farbintensiven Blüten ist die Edelrose als die Schönste von allen bekannt und genießt weltweit eine entsprechende Beliebtheit.