Clematis

Die Clematis ist auch unter dem Namen Waldrebe bekannt und gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse, auch Ranunculaceaegenannt. Sie kommt ursprünglich aus Asien und liebt das gemäßigte Klima. Auch in Amerika und Europa wurde die Pflanze schnell kultiviert. Die Pflanze ist eher holzig und in jungen Jahren teilweise auch krautig. Die Blätter sind gefiedert und können im Herbst abfallen. Es gibt jedoch auch Arten von Clematis, die immergrün sind und selbst den Winter mit einem Laubwerk überleben. Die Blüten sind silbern bis weiß und sind als Büschel angeordnet. Sie sind sehr charakteristisch für die Pflanze. Mittlerweile gibt es auch Sorten die rosa, rot, blaue oder violette Blüten zeigen können. Sie haben einen maximalen Durchmesser von zwanzig Zentimetern. Die Blütezeit ist von Juli bis September und man muss ihr eine ausreichende Rankhilfe geben, damit sie genügend Platz zum Klettern hat. Bei einem guten Sommer erreicht sie dann eine Höhe von bis zu zwei Metern.

Sie wünscht sich einen sonnigen bis halbschattigen Standort und fühlt sich auch wohl wenn man sie an Mauern pflanzt, wo am morgen oder am Abend die Sonne scheint. Dennoch muss sich die Clematis erst an ihren Standort gewöhnt, wenn man sie neu hat. Der Boden darf nicht zu sauer sein und auch Staunässe wird von ihr nicht gut vertragen. Der Erde sollte nicht sandig sein und auch nicht zu trocken. Ein regelmäßiges Gießen ist nicht nur im Sommer erforderlich. Die Clematis ist eine sehr durstige Pflanze, die viel Wasser braucht. Selbst im Winter muss man sie regelmäßig gießen. Die Hauptzeit des Wachstums und der Pflege ist jedoch im Frühjahr und im Sommer. Bereits im herbst kann man die Wasserzufuhr langsam einstellen.

Die Wurzeln können mit Mulch abgedeckt werden, damit sie von der Sonne nicht austrocknen. Ab dem zweiten Jahr kann man die Clematis auch düngen. Dafür verwendet man organischen Dünger, wie zum Beispiel Kompost oder Stallmist. Wenn man die Pflanze in die Erde setzt, muss ein Loch gegraben werden, was etwa einen halben Meter tief ist. SO haben die Wurzeln genügend Platz um sich auszubreiten. Unkraut und andere Wurzelreste müssen entfernt werden. Um der Staunässe vorzubeugen kann man auch kleine Kiesel mit in die Erde geben, damit sie schön locker bleibt und das überflüssige Wasser ablaufen kann. Nach dem pflanzen muss sie sofort gegossen werden, damit sie richtig angehen kann.

Es kommt teilweise auch vor, dass die Clematis von Krankheiten befallen wird. Gerade bei sehr nassem oder auch schwülem Wetter kann sich Mehltau an den Blättern absetzen. Auch die Krautfäule taucht auf, wenn es eine lange Regenperiode gab. Hier können nur Mittel helfen, die zum Beispiel Kupfer enthalten. Wenn die Blätter und die Blüten der Clematis welken, ohne dass es einen ersichtlichen Grund gibt, dann ist sie auch befallen. Hier hilft nur noch ein Rückschnitt bis auf das gesunde Holz und die betroffenen Äste dürfen nicht auf den Kompost geworfen werden.