Melonenbirne

Diese besondere Pflanze der Sommerblumen gehört zu der Kategorie der Nachtschattengewächse. Sie kann bis zu einem Meter hoch werden ist ähnelt eher einem Strauch, als einer Blume. Sie bildet hellblaue bis lila-weißliche Blüten auch und hat große hellgrüne Blätter. Es gibt die Melonenbirne jedoch auch mit violett-roten Blüten. Diese sehen aus wie der Blütenstand der Kartoffel.

Obwohl die Melonenbirne eine Sommerpflanze ist, kann man sie mehrere Jahre pflegen. Wichtig dabei ist nur, sie gut vor dem Winter zu schützen. Diese Pflanze ist auch unter dem Namen Pepino, Solanum Muricatum oder Birnenmelone bekannt. Die Botaniker konnten sich wegen ihrer Einzigartigkeit auf keinen speziellen Namen festlegen. Die charakteristischen und interessanten Früchte werden je nach Pflanzenart zehn bis zwanzig Zentimeter groß. Sie schmecken ähnlich einer Birne und Melone, daher kommt auch der einfache Name Melonenbirne. Sie kann ideal in einen Kübel gepflanzt werden und den Garten oder den Balkon zieren. Man kann die Pflanze jedoch auch direkt in die Erde setzen oder in eine Blumenampel pflanzen.

Im Sommer benötigt die Melonenbirne sehr viel Wasser, vor allem wenn sie in einem Kübel oder einer Ampel wächst. Das Wasser treibt den Blütenstand voran und hilft später auch bei der Bildung der Früchte. Düngen darf man die Pflanze jedoch nur in einem gewissen Maß. Der Boden darf nicht besonders Stickstoffhaltig sein, sonst bildet die Melonenbirne viele Blätter aber kaum Früchte aus. Wenn man eine besonders große Ernte erwarten möchte, dann sollte man die Pflanze an einen sonnigen Ort stellen, jedoch vor viel Regen und Wind schützen. Nut mit dem nötigen Licht und den Sonnenstrahlen können die Früchte groß und süß werden.

Im späten Sommer bis Herbst sind die Früchte dann reif zur Ernte. Sie müssen eine gold-gelbe Farbe haben, wenn sie die richtige Reife erreicht haben. Man muss die Früchte jedoch nicht gleich verbrauchen, da sie sich auch nach der Ernste noch lange lagern lassen. Insgesamt haben sie ein Gewicht von 150 bis 500 Gramm und ähneln in der Form eher einem Ei, als einer Melone. Die Schale kann man ohne Probleme mitessen. Neben der gelben Farbe haben die meisten Früchte auch violette Streifen, was dem Garten eine gewisse Exotik verleihen kann. Das Fruchtfleisch ist sehr weich und süß und sollte in einem reifen Zustand auch weißlich bis gelb sein.

Vermehren kann man die Pflanze über Stecklinge oder über Samen. Samen brauchen jedoch eine gewisse Zeit, bis sie Keimlinge ausbilden. Über Stecklinge kann man die Melonenbirne schneller vermehren. Er sollte eine Länge von etwa zehn Zentimetern haben und circa vier Zentimeter in feuchten Sand eingesetzt werden. Man kann ihn jedoch auch in ein Glas Wasser stellen, bis er anfängt wurzeln zu bekommen. Nach zwei Wochen etwa kann man die neue Melonenbirne in einen Kübel pflanzen.

Vor dem ersten Frost muss die Pflanze an einen hellen und kühlen Ort gebracht werden. Fünf bis sieben Grad Celsius reichen hier aus. Am besten eignet sich ein Keller oder ein Treppenhaus. Unreife Früchte können auch hier noch weiter reifen, man darf die Pflanze jedoch nicht zu oft gießen.