Direktdrucker

Direktdrucker zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell und effizient das gewünschte Material bedrucken können. Am bekanntesten ist wohl die Anwendung in der Textilbranche, bei der mit dem Direktdrucker verschiedene Motive auf Kleidung, oder andere Stoffe übertragen wird. Direktdrucke zeichnen sich dadurch aus, dass eine kostengünstige Produktion möglich ist und somit eine hohe Auflagenzahl gewährleistet ist. Neben den industriellien Großdruckerein gibt es auch kleinere Druckereien, die oft über das Internet buchbar sind. In diesen Druckereien ist es möglich Flyer, Eintrittskarten, Plakate oder etwa ABI-Zeitungen drucken zu lassen. Solche Druckereien zeichnen sich durch die Möglichkeit aus, verhältnismäßig kleine Druckaufträge durchführen zu können. Sie sind meist auch in der Lage, mittels eines Direktdruckers Textilien mit Grafiken und Aufschriten zu versehen. Populäre Beispiele hierfür wären zum Beispiel T-Shirts oder Pullover für Abiturienten, oder Abschlussklassen. Auf diesem Wege entsteht neben einer gleichen Uniform auch ein entsprechendes Zugehörigkeitsgefühl. Aus diesem Grund ist gerade diese Variante bei Schüler und Schulabgängern sehr beliebt.

Direktdrucker leisten heute aber noch viel mehr. Durch das Thermotransfer-Direktdruckverfahren ist es auch möglich Etiketten, Labels und ähnliche Produkte schnell zu beschriften. Beispiele aus der Wirtschaft wären etwa: Die Ident-Aufkleber der Post, Barstrichcodes in den Supermärkten, oder Etiketten auf beispielsweise Getränkeflaschen. Der Thermotransfer-Direktdruck zeichnet sich dadurch aus, dass er ohne Farbe auskommt. Dabei wird das zu bedruckende Material durch Hitzeeinwirkung an den entsprechenden Stellen einfach geschwärzt. So entsteht dann ein Strichcode, oder eine Fahrkarte. Das Verfahren ermöglicht auch den Zweifarbdruck, für einen Vier-Farbdruck ist es allerdings nicht geeignet. Für diesen Druckvorgang wiederum wäre beispielsweise ein Tintenstrahl- oder Laserdrucker nötig. Dieser spritzt die entsprechende Farbe auf das gewünschte Material. In der Regel ist dieses Papier. Großdruckereien wiederum arbeiten meist mit dem sogenannten Offset-Druck. Bei diesem Verfahren wird die Farbe über Walzen auf das Papier übertragen. Da dabei die Druckmaschine nicht direkt mit dem Papier in Berührung kommt, spricht man von Offsetdruck. Dieses Verfahren kommt besonders bei der Produktion von Zeitungen und Zeitschriten zum Tragen.

Jegliche Druckverfahren und Druckmaschinen, die es heute gibt gehen alle auf Johannes Gutenberg zurück, der im 15. Jahrhundert die Druckpresse, oder besser die Druckmaschine erfand. Der Begriff Druckpresse ist irreführend, da es sich aus technischer Sicht stets um eine Maschine handelt. Die Gutenberg-Presse funktionierte ähnlich einer Weinpresse: Die Buchstaben wurden oben in den Kopf der Presse eingefügt und diese wurden dann auf das Papier hinab gedrückt. So entstand der vereinfachte Buchdruck nach Gutenberg. Heutige Druckmaschinen, wie der Direktdrucker greifen nicht mehr auf solche Verfahren zurück sondern stützen sich maßgeblich auf computergesteuerte Komponenten. Die interne Software des Druckers erstellt so die Vorgaben für die Farbsysteme und diese werden dann auf die Druckfläche übertragen.