Sehenswürdigkeiten

Japan gehört zu den führenden Ländern Asiens in Bezug auf die touristische Infrastruktur. Selbst zu den kleinsten Kultur- und Tourismusstädten führen Bahnstrecken und Buslinien. Die Japaner machen meist Kurztrips in der Freizeit. Es gibt drei Hauptzeiten in denen die Japaner kollektiv Urlaub machen. Zum Ferienkalender der Japaner gehören die Golden Week im Mai; die japanisch buddhistischen Feiertage in der Obon-Woche, je nach Region im Juli und August; und Neujahr. An jedem Tourismusort findet man eine Tourismuszentrale mit Informationen in englischer Sprache. Zu den Tourismus-Highlights gehört ein Besuch in der Millionenmetropole Tokio. Beliebt ist bei Touristen die Elektro-Meile Akihabara (Electric Town) direkt am Bahnhof Akihabara. Im Zentrum der Metropole liegt der Kaiserpalast von Tokio. Die östlichen Gärten des Domizils des japanischen Kaisers sind für Touristen zugänglich. An Neujahr und dem Kaisergeburtstag ist auch das Innere des Palastes zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Stadtbezirk Minato steht das Wahrzeichen der Stadt - der Tokyo Tower. In Minato findet man auch das legendäre Nachtviertel Roppongi, in der Nähe des Regierungsviertels. Das bedeutendste Geschäftsviertel Japans ist Marunouchi mit führenden japanischen Banken. Der größte Fischmarkt der Welt ist der Tsukiji-Fischmarkt im Bezirk Tsukiji. Tokio ist überaus reich an Theatern, Museen, Restaurants und Parks. Es gibt in Tokio rund 50.000 Restaurants in allen kulinarischen Richtungen. Ein sehr schöner und großer Park ist der Ueno-Park im Bezirk Taitō. In dem Park findet man auch den ältesten Zoo Japans. Man kann in Tokio einen Guide engagieren, der Individualtouristen und Gruppen die Stadt zeigt.

Zu den geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städten Japans gehört Kyoto im Westen der Hauptinsel Honshu. Kyoto wurde aus Respekt vor der Kultur Japans im 2. Weltkrieg nicht bombardiert und weißt unter anderem rund 1.600 buddhistische Tempel und hunderte von Shinto-Schreien auf. Viele der Bauwerke sind als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen worden. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört zum Beispiel die ehemalige Residenz des Teno - der Kaiserpalast von Kyoto. Eine Route im Osten der Stadt nennt sich Philosophenweg und führt über zwei Kilometer an zahlreichen Tempeln vorbei. Zu Japans schönsten Architekturen gehört die kaiserliche Katsura-Villa. Ein sehr traditioneller Bau ist auch die Burganlage Nijō-jō, die ehemalige Residenz des Shōguns (Herzog) von Kyoto. Kyoto ist auch ein Zentrum für die japanische Teezeremonie. Der inländische und internationale Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der Stadt mit rund 1,5 Millionen Einwohnern. Japaner und internationale Touristen pilgern auch viel in die Städte Hiroshima und Nagasaki. In beiden Städten gibt es bekannten Einrichtungen, die sich mit den verheerendsten Folgen der Atombombenabwürfe befassen. Man kann zum Beispiel das Friedensmuseum Hiroshima besuchen. Viele Persönlichkeiten besuchten des Museum, unter anderem der ehemalige Papst Johannes Paul der II oder der Dalai Lama.