Burnout-Syndrom

Das Burnout-Syndrom war früher in der Öffentlichkeit eher unbekannt und wurde vor allem in Verbindung mit Managern gebracht, die über die Erschöpfungszustände klagten. Heute ist das Burnout-Syndrom mehr bekannt und kommt zunehmend auch ins veröffentliche Licht. Die Erschöpfungszustände können unterschiedliche Ursachen haben. Vor allem auch Stress im Beruf, Überbelastungen im Alltag können, je nach den individuellen physischen und psychischen Konditionen, nach einer Zeit zu Erschöpfungszuständen führen. Andere Faktoren können auch das Erschöpfungssyndrom auslösen, zum Beispiel oft bei Menschen, die sich selber in allen Lebenssituationen zu sehr unter Erfolgdruck setzen. Immer mehr Patienten sind auch Jugendliche, die in der Schule und Privatleben einer Überbelastung ausgesetzt sind und oft auch über ihre persönliche Situation frustriert sind. In der ersten Phase kommt es oft zu typischen Situationen, die auch dadurch geprägt sind, dass der Betroffene oft noch mehr Arbeit und viele normale Bedürfnisse, wie regelmäßiges Essen, vernachlässigt. Oft hat der Betroffene dann auch Drang mehr zu Rauchen oder Kaffee und Alkohol zu konsumieren. Im fortlaufenden Stadium ziehen sich die Betroffenen sozial immer mehr zurück, fühlen sich ausgebrannt, leiden an Konzentrationsschwächen und sind permanent Müde, ohne aber richtig schlafen zu können. In den nächsten Phasen können unterschiedliche Spannungszustände und Verhaltensstörungen auftreten. Manche leiden dann episodisch an Depressionen, sind desillusioniert, machen sich oder anderen oft Schuldvorwürfe oder werden auch teilweise sehr aggressiv, auch wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt.

Typisch ist auch, dass das Engagement in vielen beruflichen und privaten Bereichen zurückgeht. Komplexere Aufgabenstellungen werden zur Qual und die Betroffenen versuchen überall Kontrollmechanismen enzurichten, die aber nicht wirklich funktionieren. Körperlich treten in diesem Stadium oft verschiedene Symptome auf, die zum Beispiel durch das geschwächte Immunsystem auftreten. Vor allem gegen zahlreiche Infektionskrankheiten ist der Betroffene dann anfällig. Manche Patienten leiden unter Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Verspannungen und auch oft unter Magen-Darm-Problemen. Burnout-Betroffene haben auch oft keine Motivation mehr, in ihrem Leben positive Szenarien aufzubauen und ziehen sich manchmal einsam zurück. In leichten Fällen, vor allem wenn das Burnout-Syndrom früh erkannt und behandelt wird, kann es ausreichen eine längere Kur zu machen. In den meisten Fällen ist aber eine ambulante oder stationäre Psychotherapie hilfreich, die viele unterschiedliche Therapieansätze haben kann.

Auch in psychosomatischen Kliniken werden gestresste Menschen, wie Mütter, Lehrer oder Polizisten erfolgreich behandelt. Wer sich für den Themenkomplex interessiert, findet im Netz zahlreiche Informationen zum Erschöpfungssyndrom, allerdings ersetzt die Information keine Diagnose beim Arzt, die heute zum Standard bei der Früherkennung gehört. Man kann sich auch in zahlreichen Seiten über präventive Maßnahmen informieren, auch wenn diese oft voraussetzen, dass das Umfeld mitspielt. Auch kann man sich gut im Internet über die Anbieter von Therapien oder über Kliniken informieren.

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