Suizidalität

Es gibt diffizile Themen, die in bestimmten Zeiten besonderes öffentliches Interesse wecken: Grundsätzlich müssen auch ethische Fragen in einer demokratischen Gesellschaft zulässig sein und diskutiert werden. Auf Grund der Komplexität und Problematik der Materie, wird in diesem Artikel nur auf bestimmte Themen rudimentär eingegangen. In Deutschland und der Schweiz sterben mehr Menschen an Suizid als bei Verkehrsunfällen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt das Thema Suizidprävention einen immer wichtigeren Stellenwert in der Gesundheitspolitik ein. Viele Menschen haben bei unterschiedlichsten graffierenden Lebensproblemen Suizidgedanken, die aber oft verworfen werden. Trotzdem unternehmen viele Menschen im deutschsprachigen Suizidversuche, die oft auch tödlich enden. Bei der Prävention spielt auch die Suchtprävention eine wichtige Rolle. Es ist nicht von der Hand zu weißen, dass psychische Störungen - die sich zum Beispiel durch Suchtverhalten darstellen - die Suizidtendenz erhöhen. Heute ist das Grundthema Suizid ein Themenkomplex, der nicht nur die Theologen, Philosophen oder Rechtsgelehrten interessiert. Auch in der modernen Medizinforschung spielt die Suizidologie eine immer wichtigere Rolle. In Deutschland gibt es zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention, die ein Dachverband für viele darstellt, die sich im Bereich der Suizidprävention engagieren. Auf Grund der besonderen Problematik des Themas findet man hier auch Medienempfehlungen zur Berichterstattung. Bei den nationalen und internationalen Bestrebungen in der Suizidprävention gibt es heute viele neue Ansätze, die komplexen Phänome interdisziplinär effektiver zu erforschen.

Zu den Strategien in der Suizidbekämpfung gehört auch, die lokalen und regionalen Projekte zur Suizidprävention auszuweiten. Es gibt verschiedene Begriffe im Zusammenhang mit Suizid. Suizidgefährdung nennt man auch Suizidalität. Bei akuter Suizidgefährdung gibt es auch rechtliche Regelungen zu den Zwangseinweisungen, die bei akuter Selbstgefährdung vorgeschrieben sind. Die rechtlichen Regelungen sind in den deutschsprachigen Ländern unterschiedlich. In Deutschland findet man Informationen zu den rechtlichen Regelungen in den Unterbringungsgesetzen bzw. Psychischkrankengesetzen der Bundesländer. Unterbringungsregelungen findet man auch in Österreich. In der Schweiz findet man stattliche Vorschriften, unter dem Zivilrechtsbegriff “Fürsorgerischer Freiheitsentzug”. Informationen zu medizinischen Forschungen im Themenkomplex Suizid - insbesondere der Suizidprävention - findet man unter dem Suchbegriff Suizidologie. Im Internet findet man auch zahlreiche Informationsseiten und Foren, die sich mit dem Thema qualifiziert auseinandersetzen. Beratungseinrichtungen und Seelsorgen, findet man anonym und vertraulich mit Internet - zum Beispiel bei den kirchlichen Seelsorgeplattformen. Die Berater sind meistens 24 Stunden kostenlos erreichbar.

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