Hämorrhoiden

Es gibt Krankheiten, die sehr unangenehm sind und weitgehend öffentlich tabuisiert werden, zu diesen gehören Hämorrhoiden. Betroffen sind beide Geschlechter, auch wenn vor allem ältere Männer statisch gesehen oft an Hämorrhoiden leiden. Es handelt sich um meist knotenförmige Erweiterungen der Schwellkörper oberhalb des Schließmuskels des Afters. Hämorrhoiden treten in tieferen Regionen auf und werden oft verwechselt mit Blutergüssen oder Schwellungen an äußeren Bereichen des Afters, das mit dem Krankheitsleiden der “Perianalthrombosen” umschrieben wird. Es gibt verschiedene Ursachen, die zum Leiden führen können, vor allem falsche Essgewohnheiten, die mit Verstopfungen einhergehen, können als Ursache dienen. Vor allem auch Menschen, die an Übergewicht leiden und krankhafte Darmtätigkeiten aufweisen, leiden an der Krankheit. Bei Frauen können Hämorrhoiden auch in der Schwangerschaft auftreten oder durch hormonelle Veränderungen auftreten. Man kann das Hämorrhoiden-Leiden in vier Stadien unterteilen, das je nach Stadium mit Schmerzen oder Blutungen verbunden ist. Auch zeigt sich das Leiden vereinzelt durch Juckreiz. Die Knoten oder Auswölbungen lassen sich oft ertasten und führen zu einem unangenehmen gefüllt, vor allem beim Stuhlgang.

In der Regel kann der Arzt durch einen Tastbefund das Krankheitsstadium diagnostizieren. Auch kann man einen weiterführenden Befund durch eine Enddarmspiegelung stellen. Je nach Stadium können unterschiedliche Therapien verordnet werden. In leichten Fällen können zum Beispiel Salben helfen, die Hämorrhoiden zu bekämpfen. In schweren Fällen können Operationen durchgeführt werden, die zum Beispiel in Form von einer Gummibandligatur zur Abtötung führt. Damit die Heilungschancen steigen, sollte man bei Verdacht recht schnell zum Arzt gehen und eine Untersuchung durchführen. Da viele Menschen sich nicht aus Charme trauen zum Arzt zu gehen, werden Hämorrhoiden oft spät behandelt, was für eine Heilung nicht förderlich ist. Um dem Krankheitsbild präventiv entgegenzuwirken, sollte man vor allem auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten und auch genügend trinken und sich viel in der Freizeit bewegen. Wer sich für den Themenkomplex interessiert findet zahlreiche Informationen im Netz.

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