Prostatakrebs

Prostatakrebs ist bei älteren Männern die Krebserkrankung Nummer Eins. Vor allem Männer ab dem 50ten Lebensjahr sind eine Risikogruppe, die statistisch gesehen vor allem Männer in der Jahresspitze um 70 Jahre betrifft. Das die Krebsform heute gut heilbar ist, ist vor allem auch ein Verdienst der modernen Medizin und der Vorsorgeuntersuchungen, die immer mehr Männer machen. Die Früherkennung bei dieser Art von Krebs ist allerdings umstritten, da die Lebenserwartung nicht zwangsläufig länger ist. Viele haben auch bei Prostata-Leiden kaum Beschwerden. Früherkennungen sind aber bei jüngeren Männern ab 30 Jahren durchaus sinnvoll, vor allem wenn es ich um aggressive Formen des Tumore handelt. Bei jungen Männern ist das Prostata-Krebsleiden so gut wie unbekannt. Die Prostata oder Vorsteherdrüse besteht aus Lappen, die rechts und links um die Harnröhre schließen und mit einer Kapsel umgeben ist. Die Prostata liegt unterhalb der Blase und befindet sich zwischen dem Enddarm hinten und dem vorderen unteren Schambein. Für das Wachstum der Prostata ist das männliche Hormon Testosteron verantwortlich, dass vor allem in Wachstumsprozessen den Körper unterstützt. Mit zunehmendem Alter lässt die Testosteron-Produktion nach und es kommt zu einer meist gutartigen Vergrößerung der Prostata. Warum die Prostata sich vergrößert, obwohl die Testosteron-Produktion im Alter normal nachlässt, ist noch nicht abschließend erforscht. Es handelt sich wahrscheinlich um ein multifaktorielles Ereignis.

Bösartige Tumorzellen sind besonders gefährlich, da sie die Angewohnheit haben, sich außerhalb der normalen Kontrolle des Organismus schnell zu vermehren und auch über die Blutbahnen weiter zu wandern und vor allen in den Lymphknoten zu Schädigungen führen. Solche Tumore können dann überall auftauchen. In der Diagnostik von Krebs - auch bei Prostata-Krebs - ist es besonders wichtig, die ursächlichen Faktoren zu bestimmen, die Aufschluss geben über die bösartige Zellproduktion. Die Behandlung von Prostata-Krebs richtet sich vor allem nach der Art der Krebserkrankung, den ursächlichen Gründen und den Wucherungen, die lokal begrenzt sein können oder sich schon in umliegende Regionen vermehrt haben. Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle bei dieser Krebsform. Man muss auch bedenken welche körperlichen und seelischen Nebenerscheinungen, zum Beispiel durch eine Chemotherapie, bei einem über 70-Jährigen auftreten. Diese und andere Fragen kann man in Ruhe mit dem Arzt besprechen und abwägen, da das Prostataleiden keinen medizinischen Notfall darstellt, sofern es nicht zu akuten schmerzhaften Symptomen kommt. Man kann auch Behandlungsoptionen wie eine Strahlentherapie oder eine medikamentöse Behandlung vorziehen, die allen persönlichen Anforderungen nach Gesundheit und Lebensqualität eher gerecht wird. Man findet hierzu auch viele qualifizierte Informationen im Internet.

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