Geburtsmale

Geburtsmale gibt es in verschiedenen Ausprägungen, die in der Regel nicht bösartiger Natur sind, aber immer vom Kinder- und Hautarzt begutachtet werden sollten, da die Hautgewebeveränderungen auch als bösartige Tumore entartet werden können. Zu den häufigsten Formen gehören zum Beispiel Leberflecken oder bräunlich, bläuliche oder rötliche Male. Die Male können charakteristisch in bestimmten Regionen des Körpers auftreten. Grundsätzlich versteht man unter dem Begriff Muttermale alle gutartigen Hautwucherungen, die vor allem durch das Aussehen und der typischen regionalen Verteilung näher bestimmt werden. Ein Fachbegriff für die gutartigen Hautveränderungen heißt Nävus. Muttermale können je nach Typ nach Monaten und Jahren verschwinden oder sich anders äußerlich darstellen. Man sollte die Hautveränderungen immer beobachten. Manchmal müssen Geburtsmale wie Blutschwämmchen oder medizinisch Kavernöse Hämangiome genannt, auch behandelt werden, wenn sie zum Beispiel nahe an den Augen sind. Pigmentierte Hautwucherungen kann man beim Hautarzt näher durch Scans untersuchen lassen. Bei der Untersuchung spielt vor allem die Typ-Bestimmung eine besondere Rolle, um die Behandlungen darauf abzustimmen. Bei der Bestimmung des Typs gibt es eine Riehe von Begriffen, die näher auf den Hautgewebetyp der Flecken eingeht, so gibt es die Gruppe der pigmentierten Nävi, die man als Pigmentflecken umschreibt. Zur Unterart gehören zum Beispiel die Mongolenflecken, die sich als große bläuliche Muttermale am Rücken, vor allem am unteren Rücken und Gesäß zeigen. Da vor allem Kinder aus mongolischer Herkunft solche Hautflecken aufzeigten, wurde der Name sinngemäß abgeleitet.

Leberflecken werden medizinisch als Lentigo bezeichnet - wiederrum eine Unterart der gutartigen und scharf-begrenzten Pigmentflecke. Die Mutternmale müssen heute meist nicht behandelt werden und werden nur genauer bestimmt und überwacht. Viele Eltern fragen sich, ob man die Flecken entfernen sollte. Grundsätzlich können einige Flecken in Laufe der Kindheit oder der Jugend wieder verschwinden. Gehören die Typen zu den unansehnlichen Feuermalen (Naevus flammaeus), so kann man eventuell die Male lassen und hoffen, dass sie im Laufe der Zeit wieder verschwinden. Leiden die Kinder und Jugendliche unter den Geburtsmalen, die sich oft im Gesicht und am Hals zeigen, so kann man verschiedene kosmetische Verfahren zur Entfernung durchführen. Gepulste Laser werden zum Beispiel erfolgreich bei der Entfernung von Pigmentflecken oder Leberflecken eingesetzt. Bei anderen Geburtsmalformen können andere Verfahren sinnvoller sein. Besonders Feuermale sind oft mehrmals zu behandeln und können manchmal nur aufgehellt werden Zu den Verfahren, die erfolgreich angewendet werden, gehören zum Beispiel die Kryotherapie, bei der man moderne medizinische Gefriertechniken einsetzt oder auch die Farbstofflasertherapie. Informationen zur kosmetischen und medizinischen Dermatochirurgie bekommt man beim Kinder- oder Hautarzt und in medizinischen Fachseiten im Netz.

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