Psyche

Heute haben die Kinder und Jugendlichen immer mehr psychische Probleme, die sich in vielen modernen Krankheitsbildern zeigen. In die Öffentlichkeit geraten immer mehr psychische Erkrankungen wie Burnout, Depressionen, Essstörungen oder Alkoholismus: die eigentlich in der Zielgruppe eher nicht zu vermuten sind. Die familiären und schulischen Belastungen, in Verbindung mit modernen Leistungskulturen und medialen Schönheitsinszenierungen, führen immer mehr dazu, dass sich Kinder und Jugendliche neu finden und definieren müssen. Psychische Belastungen im Kindesalter - vor allem wenn diese nicht aufgearbeitet wurden - können sich im späteren Leben in vielen chronischen Krankheiten manifestiert haben. Unverarbeitete traumatische Ergebnisse in der Kindheit können sich prägend auf das spätere Sozialverhalten und die Persönlichkeit auswirken. Es gibt eine Reihe von psychischen Krankheitsbilder, die mit den Grundthematiken: Identität, Angst, Körper und Beziehungen in Verbindung gesetzt werden Die Auseinandersetzungen mit der Umwelt und der eigenen Persönlichkeit führen oft zu Krankheitsbilder wie Essstörungen, die nur oberflächlich mit den Themen Essen und Gewicht zu tun haben. Bei Krankheiten wie Magersucht, spielen viele individuelle Ursachen eine Rolle, die multidimensional aufgearbeitet werden müssen. Auch das Thema Sucht spielt heute eine wichtige Rolle in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Viele neue Forschungsergebnisse belegen, dass es sich um sehr komplexe Wirkungsweisen zwischen Individuum und soziales Umfeld handelt, die man nicht vereinfacht auf bestimmte Stereotype abschieben kann. Die Kultur des individuellen Lebens und des Konsumierens, die unsere modernen Gesellschaften maßgebend prägen, fördert in vielen Facetten die Zunahme von psychischen Erkrankungen der Eltern, Kinder und Jugendliche. Auch private Tabuthemen wie Ehe, Sexualität oder Partnerschaft werden im Zusammenhang mit kindlichen Erkrankungen immer mehr beleuchtet. Scheidungen oder Gewalt in Familien können zum Beispiel maßgebend für seelische Überbelastungen oder Traumata der Kinder und Jugendlichen verantwortlich sein. Vor allem die zentralen Themen Angst und Gewalt werden in vielen psychischen Krankheitsbildern bei Kindern immer wieder thematisiert.

Es gibt eine Vielzahl von Krankheitsbildern und Symptomen, die durch psychische Störungen ausgelöst werden. Zu diesen gehören: Entwicklungsstörungen und Teilleistungsstörungen, die sich zum Beispiel in der Sprache oder der Motorik zeigen oder Sozialverhaltensauffälligkeiten und Beziehungsstörungen. Auch Krankheitsbilder mit Aufmerksamkeitsstörungen oder mit Hyperaktivitäten der Kinder sind heute sehr auffällig. Das man viele Krankheitsbilder, die körperlichen und psychische Ursachen haben können, intensiver untersucht, hat auch damit zu tun, dass das kulturelle Verständnis für die seelischen Leiden zunimmt. Die Psychologie selbst, sieht sich heute richtigerweise immer mehr als wichtige Medizinwissenschaft, die sich nach empirischen Forschungen und Studien ausrichtet. Durch das Internet sind vor allem die Bereiche Psychologie und Pädagogik für den Durchschnittsbürger transparenter geworden. Heute werden vor allem die Eltern in Erziehungsfragen mehr durch die Medien sensibilisiert.

Emotionale Beziehungsaspekte bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern, Mütter und Väter, spielen bei der Aufklärung eine immer wichtigere Rolle. Inzwischen ist in Europa auch das soziale Konfliktthema Jugend und Sucht in die Öffentlichkeit geraten und man versucht durch Aufklärung, die kulturellen Zeitgeister wie “Flatrate-Trinken” besser zu verstehen und positive Akzente in der Gesundheitspolitik zu setzen. Um alle körperlichen, geistigen und seelischen Ursachen zu erforschen, bedarf es Spezialisten, die oft in langen Therapien die Ursachen und Symptome erkennen und behandeln müssen. Man findet heute im Internet zahlreiche qualifizierte Informationen zu diesen Themenkomplexen.

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