Extrakorporale Stoßwellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne Behandlungsmethode, die zur Therapie bei Nierensteinen entwickelt wurde. Die spezielle Stoßwellentherapie wird heute auch bei zahlreichen orthopädischen Befunden eingesetzt. Die extrakorporale Stoßwellentherapie kann zum Beispiel erfolgreich eingesetzt werden: beim Patellaspitzensyndrom; bei schmerzhaften Schädigungen durch Kalkablagerungen in der Schulter; bei Sehnenüberlastungen in der Schulter; Sehnenansatzverkalkungen des Trizepses am Ellenbogen; oder auch beim Tennisellenbogens oder dem Golfellenbogen. Die Stoßwellen in der extrakorporalen Stoßwellentherapie haben schmerzlindernde Wirkungen. In bestimmten Fällen kann durch das Verfahren eine völlige Schmerzfreiheit erreicht werden. Die Schalldruckzellen können auch in tieferen Regionen durch die fokussierte Bündelung der Stoßwellen die Beschwerden lindern. Der Fokus der Stoßwellen konzentriert sich auf die verkalkten Körperregionen und zieht die umliegenden Blutgefäße oder Sehnen nicht in Mitleidenschaft. Je nach Art der Verkalkung können die Stoßwellen in ihrer Stärke angeglichen werden. Über radiale Stoßwellen können auch größere Behandlungsflächen zur Schmerzlinderung therapiert werden. Je nach Diagnose werden die Behandlungen mit drei bis fünf Sitzungen durchgeführt.

Die Behandlungen werden meist nach einer Woche hintereinander durchgeführt. Die Erfolgsquote liegt je nach Diagnose zwischen 70-90 Prozent. Die Schmerzen bei der Behandlung werden unterschiedlich wahrgenommen. Eventuell kann man bei der Behandlung eine lokale Betäubung eingesetzt werden. Bei der Behandlung kann es eventuell zu Blutergüssen oder zu Schwellungen kommen. Werden die Schmerzen nach drei Therapiesitzungen nicht besser, so wird meist die extrakorporale Stoßwellentherapie abgebrochen. Manche Patienten schlagen auf die Therapie auch nicht an. Die extrakorporale Stoßwellentherapie wird nicht von der Krankenkasse bezahlt und muss privat bezahlt werden. Ausführliche Untersuchungen müssen durchgeführt werden, um den Einsatz des Verfahrens genau zu überprüfen. Im Vorfeld der Stoßwellentherapie wird zum Beispiel eine Röntgenuntersuchung durchgeführt.

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