Tierärzte

Die Veterinärmedizin stellt die Wissensgrundlagen der Tierärzte dar, die sich einem medizinischen Wertkodex verschreiben. Im Kern geht es darum, das Leiden der Tiere zu verhindern und zu behandeln und auch darauf zu achten, dass die Menschen nicht gefährdet werden. Dies betrifft heute vor allem die Prävention gegen Tierseuchen, die sich zum Beispiel durch Lebensmittel schädlich auf die Volksgesundheit auswirken können. Tierärzte tragen auch in der Erkennung der Krankheiten eine besondere Verantwortung, da Tiere ihre Beschwerden nicht verbal ausdrücken können und so die Symptome genau analysiert werden müssen. Die Tiermedizin hat sich - wie in anderen medizinischen Feldern auch - ständig weiterentwickelt und ist heute diagnostisch und therapeutisch sehr gut aufgestellt. Tierärzte können als niedergelassene Ärzte tätig sein oder auch in Wirtschaftsunternehmen oder Behörden angestellt sein, um zum Beispiel die Lebensmittelproduktion zu kontrollieren. Tierärzte sind statistisch gesehen immer mehr Frauen. Viele weibliche Studenten entscheiden sich heute für ein Tierarztstudium, auch da die Nachfrage an medizinischen Dienstleistungen in diesem Bereich tendenziell eher zunimmt. In der Veterinärmedizin gibt heute viele moderne Diagnoseverfahren, zum Beispiel durch stichprobenartige Antikörper-Analysen, die dazu führen, dass Seuchen sehr früh erkannt werden können - oder bekannte Infektionen bereits im Vorfeld mit speziellen Schutzimpfungen bekämpft werden. Tierärzte sind als niedergelassene Ärzte traditionell die medizinischen Partner der Landwirte und Bauern.

Die Krankheitsbilder bei Nutztieren treten oft charakteristisch bei Arten auf und sind auch oft spezifisch durch den Lebensraum bedingt. Häufig sind die Tierärzte auch Geburtshelfer. Niedergelasse Ärzte in der Regel auch die ersten Ansprechpartner der Haustierhalter. Viele der Tierärzte sind heute in Gemeinschaftspraxen tätig oder organisieren sich in einer Gruppenpraxis. Je nach Ausrichtungen können die Tierärzte als Nutz- und Kleintierärzte spezialisiert sein. In den letzten Jahren sind vor allem durch die Medien, die Tierhalter für viele Krankheitsbilder sensibilisiert worden. Auch möchten immer mehr private Tierhalter nur die Beste medizinische Versorgung für den Tierpartner im Haus. In der Öffentlichkeit wird auch immer mehr das Thema Mensch und Tier aus psychologischer Sicht aufgegriffen. Viele der Haustierhalter glauben so zum Beispiel, dass ihr Tier ohne offensichtliche körperliche Erkrankungen, trotzdem seelisch belastet ist. Insofern ist auch hier ein Trend ersichtlich, der sich seit Jahren auch in der Humanmedizin abzeichnet.

In der Regel wird der Tierarzt aber aufgesucht, wenn man Impfungen vornehmen möchte; die Fortpflanzung beenden will oder Verhaltensweisen auftreten, die nicht zum normalen Tierverhaltensspektrum gehören. Vor allem auch bei Unfällen müssen die Tierärzte schnell eine Versorgung einleiten. Im Internet findet man zahlreiche Informationen und Interaktionen zum Themenkomplex Tiere und Tierärzte. Viele Ärzte haben spezielle Informationsangebote zu den Krankheitsbildern und ihren Seiten.

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