Baumpflege

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Bäume im privaten Bereich einer besonderen Pflege bedürfen, einerseits schützt es die Bäume vor Umweltschädungen, anderseits fördert es die Vitalität und Langlebigkeit des Baumes. Bei öffentlichen Maßnahmen zur Baumpflege geht es in erster Linie um die Sicherheit im Straßenverkehr. Bei der Baumpflege, die die öffentliche Sicherheit tangieren, gibt es in Deutschland bestimmte amtliche Vorschriften. In der Regel wird vor allem der Stammen und die Krone des Baumes behandelt. Die Kronenpflege reicht von Kronenschnitten bis zu Kronensicherungen. Oft wird die Krone nur etwas gekürzt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Besondere Schnitt- und Pflegetechniken sind bei Obstbäumen gefragt, hier soll vor allem eine bestimmte Schnittechnik den Ertrag befördern. Alle Baumpflegemaßnahmen sollten fachgerecht durchgeführt werden, um zu verhindern, dass der Baum nachhaltig geschädigt wird. Es gibt auch zahlreiche Bäume, die unter Denkmalschutz stehen und nur mit besonderer Genehmigung behandelt werden dürfen. Heute geht man bei der Baumpflege methodisch und kontinuierlich vor. Oft sind es nur kleinere Korrekturen oder Eingriffe, die den Baum schützen und die Vitalität sichern.

Beim Sägen und Schneiden sollte man sich vorab über die Baumpflege informieren. Besonders auch der Infektionsschutz spielt bei der Baumpflege eine wichtige Rolle. Auch sollte man darauf achten, dass die Wurzeln und der Stamm nicht durch mechanische Ereignisse beschädigt werden. Wer auf den Feldern Tiere hält, sollte darauf achten, dass der Baum geschützt ist und die Tiere nicht die Rinde abknabbern. Wer Obstbäume vor Parasiten schützen will, sollte sich umfasst über die Behandlungsmethoden und Schutzmittel informieren. Sind bestimmte Stellen nachhaltig von schädlichen Pilzkulturen befallen, so müssen diese speziell herausgeschnitten und behandelt werden. Alle diese Baumpflegemaßnahmen sollte man in der Regel einem Fachmann überlassen. Es gibt viele Experten, die zumeist aus der Landwirtschaft oder dem Gartenbau kommen und als Baumpfleger speziell weitergebildet wurden. Sie gewährleisten eine professionelle Behandlung der Bäume. Es gibt in vielen europäischen Ländern auch Vorschriften in Bezug auf die private Baumpflege. Man sollte sich vorab bei den zuständigen Behörden informieren, inwieweit die Baumpflege privat durchgeführt werden darf. Wer sich beruflich für die Baumpflege qualifizieren möchte, kann zum Beispiel in Deutschland an der Uni Göttingen “Arboristik” studieren. Der Studiengang dauert sechs Semester. Arboristen können in unterschiedlichen selbstständigen und in angestellten Berufsfeldern arbeiten. Viele Arboristen arbeiten in städtischen Ämtern oder arbeiten in spezialisierten Gartenbau- und Baumpflegeunternehmen.

Baumschulen

Baumschulen bieten vor allem unterschiedliche Obst- oder Ziergehölze an. Je nach Art oder Wachstumsstand werden die Arten für den privaten oder gewerblichen Konsum angeboten.

Holzapfel

Der Holzapfel (Malus sylvestris) ist die wilde Form unserer kultivierten Apfelbäume. Er wird daher auch Wildapfel genannt. Den Kleinbaum mit seinen essbaren Früchten findet man in freier Natur heute nur noch selten.

Obstbäume

In einem naturnahen Garten gehören die Obstbäume zu den prägenden Strukturen. Dabei spielt nicht nur der Obstertrag der verschiedenen Bäume eine Rolle, sondern ebenso die ökologische Funktion für Insekten und Vögel, denen die Obstbäume einen Lebensraum bieten.

Schnittechniken

Neben der Gartenplanung und der Auswahl der Pflanzen gehört der Pflanzenschnitt zu den wichtigsten Aufgagen des Gartenliebhabers. Besonders Bäume und Ziergehölze danken eine art- und fachgerechte Schnitttechnik mit einem kräftigen gleichmäßigen Wuchs und halten den Garten ganzjährig in seiner Gesamtheit in Form.