Spaten

Der Spaten ist eines der meistgenutzten Geräte in der Gartenarbeit zum graben, lockern und bepflanzen. Die unterschiedlichen Modelle sind vor allem auf die Beschaffenheit der Böden ausgerichtet. Die Gesundheit spielt natürlich eine wichtige Rolle bei den Spartenarbeiten. Die richtige Ergonomie der Spaten schafft eine Entlastung für die Gelenke und verringert den Arbeitsaufwand. Menschen mit Rückenproblemen sollten einen leichten Sparten bevorzugen, der bis zur Brust geht, so dass man aufrecht arbeiten kann. Zu leichte Spaten allerdings erschweren die Bodenarbeiten und sind nicht zu empfehlen. Der Spaten sollte als Richtwert um die zwei Kilogramm wiegen. Bei Frauen kann der Spaten auch leichter sein. Im Handel findet man heute spezielle Spaten für Frauen, die ergonomisch auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Bei der Qualität sollte man vor allem auf die Langlebigkeit achten. Gute und robuste Sparten gibt es zum Beispiel aus Edelstahl mit aufwendig geschmiedeten Spatenflächen. Spaten aus Edelstahl haben allerdings den Nachteil, dass sie in der Regel nicht zu schleifen sind und so unbrauchbar werden, wenn sie stumpf sind. Der Preis alleine sagt noch nichts über die Qualität der Spaten aus. Man sollte die Spaten besser in Baumärkten, Gartencentern oder dem Fachhandel kaufen, wo man die Qualität und Ergonomie physisch testen kann.

Je nach Beschaffenheit des Bodens gibt es spezielle Spatenmodelle. Für schwere Böden gibt es zum Beispiel die Torfspaten. Torfsparten haben sehr schmale Blätter, die leichter in schwere Böden eindringen. Für schwere und lehmige Böden eignen sich auch die sogenannten Marschrüffel, die es hochwertig mit Kohlenstoffstahl und Eschenholzstiehl gibt. Meistens haben die Spaten einen T-Griff oder einen D-Griff. Ein Allzweckspaten ist zum Beispiel in hochwertiger Ausführung der Holsteiner Rüffel, den es Hobbygärtner und Profis gibt. Der Spaten eignet sich vor allem für leichte und sandige Böden. Für steinige Böden eignet sich der Kieler Spaten mit D-Griff. Der Kieler Spaten weist eine spezielle Einstechspitze auf. Typisch ist, dass der Spaten nach unten breiter wird und eine große Auflagefläche hat. Dies befördert die Steine leichter. Kohlenstoffstahl bietet sich bei Kieler Spaten als Material an. Für leichte Arbeiten bietet sich der Bremer Spaten an, der vom Blatt her recht flach zuläuft. Der Bremer Spaten ist vor allem für Geestböden gedacht. Bei den Spaten gibt es zahlreiche Sonderformen. Zum Wenden der Böden verwendet man zum Beispiel einen Gabelspaten. Ein Aushebespaten ist zum Beispiel der Rodespaten, den es mit den typischen vier Zinken gibt.