Land

Die Entwicklung des ländlichen Raums spielt eine zentrale Rolle in allen europäischen Staaten. Vor allem auch die Landwirtschaft hat hier viele Interessen gegenüber dem Land und der EU. In Zukunft spielt die Entwicklung der ländlichen Regionen zivilisatorisch und demokratisch eine wichtige Rolle, um auch die teils dramatischen Entwicklungen bei den Stadtbevölkerungszunahmen zu entlasten. Weltweit ziehen immer mehr Menschen in Städte, die heute schon an ihre Versorgungs- und Verkehrsinfrastrukturgrenzen kommen. Wandern immer mehr Menschen in urbane Gebiete aus, so müssen zahlreiche Förderungen umgesetzt werden, um den Menschen auf dem Land die nötigen Lebensqualitäten zu geben. Diese Förderungen betreffen alle Lebensbereiche in der Wirtschaft, Bildung und Kultur. Die Bundesländer haben deshalb zahlreiche Förderprogramme für die ländlichen Räume aufgelegt. Sie sollen den Gemeinden langfristig helfen, sich nachhaltig zu entwickeln. Im Kern geht es um Punkte wie der Schaffung von gleichen Lebensqualitäten, familienfreundliche Lebensbedingungen, Wirtschaftsförderung oder Kulturförderung. Man möchte auch politisch vermeiden, dass es zu einer demokratisch-regionalen Zweiklassengesellschaft kommt. Viele komplexe ökologische und ökonomische Faktoren spielen hier mit ein. Ein Thema ist auch die umweltgerechte Entwicklung der ländlichen Regionen in Europa. Der Naturschutz spielt hier eine zentrale Rolle, immerhin stehen große Teile von Deutschland unter verschiedenen Naturschutzkategorien. Ein großes Thema ist auch die Bildung. Junge Menschen auf dem Land müssen die gleichen Bildungsoptionen haben wie städtische Kinder. Die Förderung der Verkehrsanbindungen spielt hier eine Schlüsselrolle. Das Land bietet Unternehmen heute vielschichtige Förderungsmöglichkeiten. Hier spielt vor allem die Arbeit der regionalen Wirtschaftsförderungseinrichtungen eine wichtige Rolle.

Fördert man den ländlichen Raum nicht zukunftsweisend, so werden mehr oder weniger rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland benachteiligt. Auch würden die nationalen Wirtschaftsleistungen nachhaltig eingeschränkt werden. Der europäische Kampf um Subventionen, zum Beispiel für die Landwirtschaft, ist auch deshalb so stark, da viele EU-Länder eine ausgeprägte Kulturentwicklung im ländlichen Raum haben. Es gibt auf europäischer Ebene zum Beispiel Organisationen, die sich bei der ländlichen Entwicklung austauchen. Die “ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung” ist zum Beispiel eine europäische Organisation, die auch europäische Dorferneuerungswettbewerbe durchführt. Hier handelt es sich um einen Zusammenschluss von Regierungsvertretern und Experten. Deutschland nimmt seine Verantwortung für andere Länder bei der Entwicklung, durch das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wahr.

Die weltweite Armut und die regionalen Militärkonflikte stellen hier besondere Herausforderungen dar. Die Entwicklungspolitik hat eine lange demokratische Tradition im Nachkriegsdeutschland. Kernziele sind zum Beispiel: die Bekämpfung der Armut; die Förderung der Bildung; die Förderung erneuerbarer Energien; die Friedenssicherung oder die Ernährungssicherung. Vor allem in Konfliktregionen ist die Förderung sehr wichtig. In Kontinenten wie Afrika stehen Gesundheitssystemförderungen im Vordergrund. Vor allem die Bekämpfung von Aids ist eine zentrale Aufgabe. Die auswärtigen Unterstützungen sind auch wichtig, um die globale Umwelt und die Ressourcen zu wahren. Eine zentrale politische Rolle, bei den Themen wie dem internationalen Wiederaufbau, der Friedenspolitik oder der Menschenrechtsförderung, spielt die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Die Organisation besteht aus 56 Mitgliedsländern und 11 Partnerstaaten aus Regionen Afrikas und Asiens. Deutschland ist Mitglied der OSZE seit dem Jahr 1973.