Vuelta

Die Vuelta a Espana ist eine der drei großen Landesrundfahrten der Radprofis und beginnt seit vielen Jahren traditionell Ende August. Die Radrundfahrt geht über drei Wochen und ist Teil des Rennkalenders der UCI ProTour. In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, das die Vuelta in anderen europäischen Ländern beginnt und dann traditionell in der spanischen Hauptstadt Madrid endet. Die Vuelta hat immer ein spannendes Rennprofil mit Flachetappen für die Sprinter und Ausreiser; schwere Bergetappen für die Kletterer; und Einzelzeitfahren. Der Anstieg auf den Alto de Angliru in Asturien gilt als der schwerste Berganstieg im Profiradsport und wurde erstmals im Jahr 1999 in der Vuelta gefahren. Die Vuelta ist traditionell das Rennen für die spanischen Profiradsportler. Hier sind spanische Teams wie das baskische Team Euskaltel besonders aktiv und wollen ihren Fans und Sponsoren etwas bieten. Die meisten Siege bei der Vuelta gehen auf das Konto von spanischen Radprofis. Die Vuelta a Espana wurde aber auch von deutschen Radrennfahrern gewonnen, zuletzt im Jahr 1999 durch Jan Ullrich. In den 1960er Jahren gewannen Rudi Altig und Rolfs Wolfshohl die Vuelta.

Die meisten Gesamtsiege feierten der Schweizer Radprofi Tony Rominger und der Spanier Roberto Heras. Beide gewannen die Spanienrundfahrt drei Mal. Früher wurde die Vuelta noch im Frühjahr gefahren, seit den 190er Jahren ist die Rundfahrt fester Bestandteil der Rennen im Spätjahr. Das Rennen geht heute über mehr als 3.000 Kilometer. Analog zum Gelben Trikot gibt es für den Führenden der Vuelta das Goldene Trikot (Maillot color oro). Der punktbeste Fahrer trägt das Rote Trikot und das Orangene Trikot trägt der Führende der Bergwertung. Das Weiße Trikot trägt der Führende aus der Kombinationswertung (Gesamt-, Punkt- und Bergwertung).