Serbien und Montenegro

Serbien & Montenegro ist durchaus als Urlaubsland wieder in Kommen. Da sich Montenegro aus der einzigartigen Staatsform “Staatliche Gemeinschaft” per Volksentscheid zurückgezogen hat, treten die beiden Länder als eigenständige Staaten auf. Obwohl sie noch zusammen genannten werden. Auch geographisch präsentieren sich die Länder voneinander abgegrenzt. Zum einen gibt es da die sanfte Hügelkette Šumadija zwischen der serbischen Hauptstadt Belgrad und der Morava gelegen und dann im Südwesten schier unüberwindliche Gebirgsketten zwischen den Ländern. Die Tara-Schlucht im Norden Montenegros ist mit über 1000 Metern die tiefste Schlucht Europas. Südlich dieser Schlucht liegt zwischen Adria und Schwarzem Meer die Wasserscheide. Sie verläuft über mehr als 2000 Meter aufragende Gebirgszüge.

Touristenmagnet ist und bleibt daneben die Mittelmeerküste. Hier herrscht an der montenegrinischen Küste ein mediterranes Klima mit einer Temperatur von 25° C im Sommer und 5 bis 9° C im Winter. Das Binnenland besitzt dagegen ein kontinentales Wetter mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Weitere wichtige allgemeine Informationen über das Land sind im Wesentlichen:

Die Amtssprache ist Serbisch. Aber auch Ungarisch und Albanisch sind weitere Landessprachen. Mit Deutsch und Englisch kommt man auch in den Touristenzentren gut zurecht. Die Flugzeit beträgt um die zwei Stunden. Gezahlt wird in Novi Dinar. Meist in bar, nur in Hotels werden bisher Kreditkarten angenommen. Wichtig zu erwähnen ist, dass man sich als Besucher des Landes in Sachen Politik und innere Angelegenheit zurück halten sollte. Auch wird vor der Wanderung in entlegenen Gebieten oder auf nicht befestigten Wegen gewarnt, weil sich hier immer noch zahlreiche Landminen befinden können! Weiter sind bei der Durchreise durch Serbien und Montenegro Straßengebühren in Landeswährung zu entrichten. Autobahnen sowie autobahnähnliche Straßen sind gebührenpflichtig. Pkw mit ausländischen Kennzeichen müssen derzeit auf der Transitstrecke Subotica - Belgrad - Nis für die Hin- und Rückreise je den Novi-Din-Gegenwert von um die 30,- Euro, Pkw mit Anhänger und Kleinbusse je um die 40,- Euro als Maut zahlen. Für die Transitstrecke Sid-Belgrad-Nis fallen derzeit jeweils der Novi-Din-Gegenwert von 20,- Euro bzw. 35,- Euro an Mautgebühren an. Von einem Ausweichen auf Landstraßen zur Umgehung der Mautgebühr wird wegen des schlechten Straßenzustandes abgeraten. Es wird empfohlen, vorab Geld in der Landeswährung zu tauschen, weil nur an wenigen Plätzen EC-Automaten oder Kreditkarten akzeptiert werden.