Haskell

Haskell gehört zu den funktionellen Programmiersprachen und trägt den Namen nach dem verstorbenen US-Mathematiker und Entwickler Haskell Brooks Curry. Funktionelle Programmiersprachen wie Haskell basieren auf mathematische Funktionen. Haskell dient bis heute als Vorbild der funktionellen Programmiersprachen, die anders funktionieren, als die heute populären Computersprachen, die vor allem in verständliche “Menschensprachen” geschrieben sind. Haskell kann als Programmiersprache schon Jungendlichen beigebracht werden und ist bis heute eine beliebte Programmiersprache für Einsteiger, auch wenn Fortgeschrittene sich mit den funktionellen Programmiersprachen tendenziell leichter tun. Haskell 1.0 wurde 1990 veröffentlich und dient vielen populären Programmiersprachen wie Python oder Java als Vorbild in Bezug auf die funktionelle Programmierung. Vor allem die Sprachfunktionalitäten war bei Haskell für einige Softwares ein Vorbild. Grundlegend für die funktionelle Programmierung bei Haskell sind die Eingangsparameter, die als Werte das Funktionsergebnis bestimmen. Die funktionelle Programmiersprache Haskell zeichnet sich durch eine komfortable Syntax (Satzlehre) aus, die auch gut lesbar ist. Haskell bietet sehr objektorientierte Konstruktionen an. Die Programmiersprache wurde seit der ersten Versionsveröffentlichung ständig weiterentwickelt. Vor allem an der funktionellen Sprache wird bis heute geforscht. Aktuelle Versionen von Haskell beruhen vor allem auf den Standards von 1999.

Auf Basis von Systemstrukturen und funktionellen Regeln sind einige Haskell-Implementierungen entstanden. Die Spezifikationen unterscheiden sich zum Beispiel durch die Sprachfunktionalitäten. Implementierungen von Haskell sind vor allem im akademischen Umfeld entwickelt worden, zum Beispiel an der zweitgrößten Universität der Niederlande, der Universität Utrecht. Die Universität entwickelte unter anderem einen Compiler, der Haskell in den C-Code als imperative Programmiersprache umwandelt oder Helium eine Variante, die vor allem Einsteiger in die Programmiersprache ansprechen soll und unter anderem ein effizienteres Fehlermanagement bietet. Für Haskell gibt es einige Compiler, die unter anderem als Byte-Compiler im Internet verfügbar sind. Die meisten Implementierungen sind in Haskell selbst implementierbar. Bei den populären Implementierungen handelt es sich um Open-Source-Softwares, die öffentliche Quellcodes zur Verfügung stellen. Haskell wird eher den exotischen Programmiersprachen zugeordnet, die aber in der Informatik meistens als bahnbrechende funktionelle Programmiersprache an Hochschulen behandelt wird. Für Haskell gibt es spezielle Bücher und auch vereinzelt Kurse. Informationen über Haskell bietet zum Beispiel Wikipedia mit zahlreichen englischsprachigen Links. Einführende Informationen für Haskell zu Vorlesungen und Kursen bieten unter anderem auch einige Hochschulen über das Internet an.