Agrarwissenschaften

Das Studium der Agrarwissenschaft ist an vielen Universitäten in Deutschland möglich. Das Agrarstudium beschäftigt sich mit Teilbereichen anderer Wissenschaftsgebiete und mit speziellen Fachgebieten. Hierzu gehören zum Beispiel, die Pflanzen- oder Tierproduktion, der ökologische Landbau, die Agrartechnik oder auch die Agrarökonomie. In die Fachbereiche fallen wiederum spezielle Themen wie zum Beispiel bei der Pflanzenproduktion, die Bodenkunde oder der Pflanzenschutz. Die Tierproduktion beschäftigt sich zum Beispiel mit Aspekten der Tierhaltung, der Tierernährung oder der Gesundheit der Tiere. Der wichtige ökologische Landbau, befasst sich vor allem mit dem Thema umweltfreundlicher Produktionen in der Agrarwirtschaft. Es gibt verschiedene akademische Abschlüsse, die man erreichen kann. Der Diplomstudiengang führt zum Abschluss des Diplomingenieurs für Agrarwirtschaft. Ist die Ausbildung an einer Fachhochschule durchgeführt worden, so wird dies mit FH gekennzeichnet. Nach dem Bologna-Prozess gibt es auch alternative Abschlüsse. Zu diesen gehören Bachelor of Science (B.Sc.), mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern, oder Master of Science (M.Sc.), mit einer Studienzeit von vier Semestern. Bachelor stellt einen qualifizierten, universitären Berufsabschluss dar. Der Masterkurs dient vor allem zur Vertiefung und Spezialisierung. Zum Abschluss als Diplomagraringenieur (Dipl.Ing.agr.) bedarf es vieler Studienlehrinhalten, zum Beispielim organische und anorganische Chemie, der Biologie der Pflanzen, angewandte Mathematik, Physik, Phytomedizin, der Wirtschaftswissenschaften im Landbau, Agrartechnik oder Bodenkunde. Darüber hinaus kann man unterschiedliche Wahlfächer belegen.

In Deutschland kann man verschiedene Bachelor- und Masterabschlüsse zum Beispiel an der Universität Hohenheim machen. Hier kann man zum Beispiel im Fachgebiet der nachwachsenden Rohstoffe und Bioenergie einen Studiengang belegen und einen Bachelor-Abschluss anstreben. Masterstudiengänge gibt es auch in englischer Sprache. Es gibt einige Vorteile, die zum Beispiel die Abschlüsse in Bachelor und Master haben, unter anderem die europaweite Anerkennung; die Flexibilität des Studiums, das auch im Ausland teils belegt kann; der schnelle Qualifizierungsabschluss oder auch der mögliche unkomplizierte Wechsel an andere Unis nach der Bachelor-Qualifikation. Studiengänge für Agrarwissenschaft bieten unter anderem: die Universität in Halle-Wittenberg (Martin-Luther-Universität); die Humboldt-Universität in Berlin; die Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn; die Georg-August-Universität in Gießen oder die norddeutschen Universitäten, die Christian-Albrechts-Universität in Kiel oder die Universität in Rostock. Im Südosten der Republik kann man an der TU-München-Weihenstephan Bachelor- und Masterabschlüsse machen. Die Agrarwissenschaft steht heute vor vielen Herausforderungen, die auch sehr ernsthaft die Entwicklung der Bevölkerung beeinflusst. Vor allem auch das Thema der Lebensmittelqualität spielt hier eine wichtige Rolle. Ebenso die Gewährleistung der internationalen Ernährungsversorgung in den Entwicklungsländern. Diese und andere Aspekte machen das Studium der Agrarwissenschaft sehr interessant und zukunftsträchtig.

Forstwissenschaft

Als Teil der Volkswirtschaft ist die Forstwirtschaft vor allem für die heimische Holzverarbeitung wichtig. Die Forstwirtschaft würdigt auch den Natur- und Schutzraum Wald für die Menschen.

Hydrologie

Die umfassende Wissenschaft des Wassers und der Wirkungsweisen definiert man mit dem Überbegriff Hydrologie. Gerade auch hydrologische Extreme wie Hochwasser oder Dürre bestimmen die mediale Berichterstattung in diesem Bereich.