Nepal

Nepal gilt als Traumziel für alle Trekkingreisende und Bergsteiger. Das hinduistische Königreich gehört dabei zu den ärmsten Ländern der Welt. Nicht zuletzt deshalb, besitzt die Religion den höchsten Stellenwert im nepalesischen Leben. Diese gilt es im alltäglichen Leben eines Besuches auch zu achten. Im Mittelpunkt des Landes steht für Besucher jedoch meist der Himalaya. Er ist das größte Gebirge der Welt. Hier befinden sich auch die höchsten Berge der Welt, die so genannten Achttausender. Gipfel wie der Mount Everest, der Nanga Parbat oder der Makalu sind weltbekannt. Vier der höchsten 14 Berge der Erde liegen im Karakorum, das sich westlich an den Himalaya anschließt.

Die Speisenvielfalt in der Hauptstadt Kathmandu ist vielfältig. Hier findet man chinesische, indische, japanische, europäische, tibetische und nepalesische Küchen. Und meist alle unter einem Dach. Dhal Bhaat, ein Gericht aus Reis, Linsenbrei und Gemüse gibt es überall und in einigen Regionen ausschließlich. Die meisten Nepalesen sind Vegetarier, denn Kühe sind heilig und anderes Fleisch ist teuer. Gegessen wird übrigens mit den Fingern der rechten Hand oder einem Löffel.

Weitere wichtige allgemeine Informationen über das Land sind im Wesentlichen:

Die Amtssprache ist Nepali. Mit Englisch kommt man überall ganz gut zurecht. Die Flugzeit beträgt bei einem Zeitunterschied von drei bis vier Stunden fast einen ganzen Tag. Gezahlt wird in der nepalesischen Rupie. Bei Reisen über das Land führt die unzureichende Infrastruktur meist zu Behinderungen. Bei Flugreisen kommt es häufig zu wetterbedingten Verspätungen oder gar zu Ausfällen. Während der Monsunzeit von Juni bis Oktober können auch die Hauptreisewege durch plötzlich auftretende Überschwemmungen und Erdrutsche versperrt sein. Bei Reisen in größere Höhen wie beim Trekking-Tourismus über 2.500 m, besteht die Gefahr der akuten Höhenkrankheit. Häufig tritt sie bei einem zu raschem Aufstieg in große Höhen auf. Sollte sich Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot bemerkbar machen, so muss die erste Maßnahme der Abstieg sein. Umfassender Versicherungsschutz für Trekker, Bergsteiger und Wildwasserfahrer ist dringend anzuraten. Als Zeichen der Achtung müssen vor Betreten einer heiligen Stätte in Tempeln oder sogenannten Stupas die Schuhe ausgezogen werden. Miniröcke, Shorts und knappe Sonnentops gelten bei Frauen als ungehörig, ebenso nackte Oberkörper und kurze Hosen bei Männern. Da die linke Hand als unrein gilt, sollte sie weder zur Begrüßung noch beim Essen benutzt werden.